Open Source KI
Open-Source-KI gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Gegensatz zu proprietären KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini und Claude ist bei Open-Source-Modellen der Quellcode öffentlich verfügbar.
Dadurch kannst du die Modelle auf deinem eigenen System und ohne Token-Kosten betreiben.
In diesem Artikel liest du über wichtige Open-Source-LLMs und über den Schnittstellen-Anbieter Ollama.
Wichtige Open-Source-LLMs
Es gibt mittlerweile zahlreiche leistungsfähige Large Language Models (LLMs) als Open Source. Zu den bekanntesten gehören:
- Llama von Meta
- Mistral und Mixtral von Mistral AI
- Qwen von Alibaba
- Gemma von Google
- DeepSeek aus China
Ollama zählt folgende Open-Source-LLMs zu den leistungsstärksten:[1]
- GLM von Z.ai
- Nemotron von Nvidia
- DeepSeek aus China
- Kimi von Moonshot.ai
- MiniMax von Minimax
Die Leistungsfähigkeit dieser Modelle hat sich rasant entwickelt. Viele erreichen Stand Mitte 2026 ein Niveau, das für zahlreiche Aufgaben mit kommerziellen Modellen vergleichbar ist.
Je nach Modell unterscheiden sich die Lizenzbedingungen, die benötigte Hardware und die Einsatzgebiete. Während einige Modelle bereits auf einem leistungsstarken Heimcomputer laufen, benötigen größere Varianten professionelle Grafikkarten oder Server mit viel Arbeitsspeicher.
Ollama
Ollama ist eine Software, mit der sich viele Open-Source-LLMs besonders einfach lokal ausführen lassen. Nach der Installation können Modelle mit einem einzigen Befehl heruntergeladen und direkt genutzt werden.
Ollama übernimmt die Verwaltung der Modelle und stellt eine einheitliche Schnittstelle für verschiedene Anwendungen bereit. Dadurch eignet sich Ollama sowohl für Einsteiger als auch für Entwickler.
Viele Anwendungen, zum Beispiel n8n unterstützen Ollama bereits direkt, sodass sich lokale KI-Modelle ohne großen Konfigurationsaufwand einsetzen lassen.
- ↑ Newsletter von Ollama am 10.7.2026