4 Möglichkeiten online Geld zu verdienen

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Online Geld verdienen
Es gibt viele Möglichkeiten online Geld zu verdienen. Mit Hilfe dieses Artikels kannst du den für dich passenden Weg finden.

In diesem übersichtlichen Artikel erfährst du, wie du online Geld verdienen kannst. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sich über das Internet ein Einkommen aufzubauen. Suche dir einfach die Variante heraus, die am besten zu dir passt.

Anmerkungen:

  • Grundsätzlich können alle vorgestellten Möglichkeiten von zuhause aus durchgeführt werden.
  • Bei allen Varianten ist es sinnvoll, sich auf ein einziges (Lieblings)Thema zu fokussieren und das Angebot an eine entsprechende Zielgruppe zu richten.
  • Ein empfehlenswertes Buch zum Thema ist „Geld verdienen im Internet“* von Thomas Klußmann. Du investierst dafür nur die Versandkosten.

1 Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing bedeutet, dass du Produkte von anderen Anbietern bewirbst. Wenn eine Person über dich zum Anbieter gelangt und dort kauft, dann erhältst du eine Provision.

Es lohnt sich vor allem digitale Produkte zu bewerben. Denn in den dortigen Partnerprogrammen erhält man als Affiliate oft 50 Prozent Provision vom Verkaufspreis.

Vorteile beim Affiliate-Marketing (auch „Partnerprogramm“ genannt):
  • Du brauchst kein eigenes Produkt.
  • Du hast keine direkten Kunden und musst dementsprechend keinen Kunden-Support machen.
  • Du kannst sehr schnell damit starten. Wenn du als Social Media-Affiliate unterwegs bist, benötigst du nicht mal eine eigene Website.
  • Affiliate-Marketing ist sehr weit verbreitet. Auf Affiliate-Netzwerken wie Digistore24 findest du dementsprechend für fast jede Nische passende Produkte, mit denen du Geld verdienen kannst.
Herausforderungen beim Affiliate-Marketing:
  • Du musst viele Leute erreichen. Dafür gibt es verschiedene Taktiken. Du kannst dir zum Beispiel über Facebook oder Instagram eine große Reichweite aufbauen. Oder du erstellst eine eigene Website und veröffentlichst dort passende Inhalte.
  • Du musst Produkte finden, die sich gut verkaufen.
  • Du bist von den Produkt-Anbietern und dem Affiliate-Netzwerk abhängig. Beide können die Partnerschaft mit dir beenden oder das Partnerprogramm einstellen.
  • Vor allem bei Anbietern, die kein Affiliate-Netzwerk nutzen, sondern ihr eigenes Partnerprogramm haben, musst du manchmal deinem Geld und den Abrechnungen hinterher laufen.

2 Eigene Infoprodukte verkaufen

Ein Infoprodukt ist eine Anleitung, in der du deinen Kunden Informationen gibst, wie sie ein bestimmtes Problem lösen können. Das Produkt ist digital, also zum Beispiel ein E-Book oder ein Online-Videokurs.

Um ein Infoprodukt zu erstellen, musst du dich in einem Thema gut auskennen und wissen, welches Problem deine Zielgruppe hat. Dann musst du eine Lösung für das Problem entwickeln und daraus ein Produkt erstellen. Dieses musst du anschließend technisch zum Verkauf anbieten und vermarkten.

Vorteile wenn du dein eigenes Infoprodukt verkaufst:
  • Du baust dir einen Kundenstamm auf und kannst deinen Kunden weitere, teurere Produkte verkaufen.
  • Du kannst Bezahlanbieter wie Digistore24 oder CopeCart nutzen. Somit musst du dich (fast) nicht um Buchhaltung und Rechtliches kümmern.
  • Du kannst Affiliates gewinnen, die dir beim Vertrieb deines Infoproduktes helfen.
Herausforderungen bei eigenen Infoprodukten:
  • Du musst herausfinden, welche Probleme deine Zielgruppe hat und wie diese gelöst werden können.
  • Du musst Kunden-Support leisten.
  • Um Geld zu verdienen ist im Endeffekt dein Marketing entscheidend. In den meisten Fällen wirst du einen Verkaufstrichter (Funnel) brauchen, der Interessenten einsammelt, sie von dir und deinem Angebot überzeugt und dann über Verkaufstexte dazu bringt bei dir zu kaufen. Dieser Prozess ist sowohl technisch als auch vom Werbetexten anspruchsvoll.

3 Amazon FBA

"FBA" bedeutet "Fulfillment by Amazon", zu deutsch also "Abwicklung durch Amazon". Bei dieser Variante bietest du ein eigenes Produkt auf Amazon an. Du bist für die Herstellung des Produkts verantwortlich, die Auslieferung des Produkts übernimmt komplett Amazon.

Vorteile bei Amazon FBA:
  • Du brauchst kein eigenes Shop-System.
  • Du musst dich nicht um die Auslieferung deines Produktes und nicht um die Rechnungsstellung kümmern.
  • Du kannst ein riesiges Publikum erreichen, weil sehr viele Menschen Amazon nutzen.
Herausforderungen bei Amazon FBA:
  • Du musst ein eigenes Produkt erstellen, das sich von deinen Mitbewerbern abhebt.
  • Amazon verdient sehr viel an deinem Produkt mit.
  • Du bist von Amazon abhängig. Wenn Amazon beschließt dein Produkt selbst zu produzieren und anzubieten, dann wird dein Produkt weiter hinten gelistet und du hast weniger oder keine Verkäufe mehr.[1]

4 Influencer-Marketing

Als Influencer bist du sozusagen Online-Botschafter für eine oder auch mehrere Marken. Du erreichst auf diversen Online-Plattformen wie YouTube, Instagram oder Facebook viele Menschen und wirst von ihnen in einem bestimmten Bereich als authentischer Experte anerkannt. Auch mit einem gut besuchten Blog hast du Chancen, Influencer zu werden.

Gerade im Social Media-Zeitalter ist es für viele Unternehmen lukrativ, die eigene Marke mit Hilfe von Influencern bekannter zu machen und neue Zielgruppen für sich zu gewinnen. Das bedeutet für dich: Je mehr Follower, Fans oder Leser du im Internet hast, desto mehr sind Unternehmen bereit zu bezahlen, wenn du ihre Produkte in deinen Postings und Beiträgen platzierst.

Vorteile, wenn du als Influencer dein Geld verdienst:
  • Du brauchst kein eigenes Produkt.
  • Du musst nicht viel Geld investieren, bevor du loslegen kannst.
  • In der Regel erhältst du Geld für jedes einzelne Posting, in dem du ein Produkt bewirbst.
Herausforderungen beim Influencer-Marketing:
  • Es braucht Zeit und Engagement, eine hohe Reichweite zu erzielen: Erst ab etwa 10.000 Followern gilt man beispielsweise auf Instagram als Influencer.[2]
  • Geld verdienen als Influencer ist kein Selbstläufer: Du musst deine Nische finden, in der du dich nach und nach als Experte etablieren kannst.
  • Rechtliche Unklarheiten hinsichtlich Kennzeichnungspflichten: Bei Influencern kann man oft nicht zwischen gesponserten und nicht gesponserten Inhalten unterscheiden. Stand Februar 2019 ist nicht geklärt, wie dies juristisch bewertet werden kann.

5 Weiterführendes

           

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  1. E-Com-Marketer Webinar*, abgerufen am 30.10.2019
  2. NDR Kultur: Geld verdienen auf Instagram, abgerufen am 9.2.2019
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