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Verteilerliste

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Die E-Mail-Verteilerliste ist das wichtigste Gut für einen Internet-Marketer.
Sie enthält potentielle Kunden einer klar umrissenen Zielgruppe. Diese Zielgruppe kann man mit E-Mails anschreiben, in denen man eigene und fremde Produkte bewerben kann.

Die Leute in einer Verteilerliste haben sich willentlich in diese Liste eingetragen, um Informationen über ein Produkt und eine Nische zu erhalten. Sie sind somit potentielle Kunden.

Der Wert einer Verteilerliste liegt nicht unbedingt in der Anzahl der Einträge. Wichtiger ist, wie die Beziehung zwischen dir und den (potentiellen) Kunden aussieht. Je mehr Vertrauen du zu deinen Lesern aufgebaut hast, desto mehr wirst du verkaufen.

Verteilerlisten kann man bei E-Mail-Marketing-Anbietern anlegen und verwalten.

1 Warum brauche ich eine Verteilerliste?

Eine Verteilerliste brauchst du in erster Linie deswegen, weil die meisten Leute nicht gleich beim ersten Besuch deiner Website dein Produkt kaufen werden. Dies kann zum Beispiel an folgenden Gründen liegen:

  • der Besucher will zuerst noch andere Angebote einholen
  • er fühlt sich nicht sofort von deinem Produkt überzeugt
  • der wahrscheinlichste Grund: der Besucher hat noch kein Vertrauen zu deiner Seite/deinem Produkt aufgebaut.

Wenn du Pech hast, verlässt ein solcher Besucher deine Website wieder und kommt danach nie wieder.

Um das zu verhindern, kommt nun die Verteilerliste ins Spiel:
Du musst die Leute dazu bringen, dass sie sich beim ersten Besuch deiner Website in deine Liste eintragen. Nur dann hast du diese Leute nicht als potentielle Kunden verloren. Im Gegenteil:
Du hast ihre E-Mail-Adresse und kannst die Leute nun über (gutes) E-Mail-Marketing zu Kunden deines Produkts machen.

Eine Verteilerliste erweist dir auch dann gute Dienste, falls du mal über einen Zeitraum weniger Traffic auf deiner Website haben solltest. Deine Abonnenten kannst du immer anschreiben, unabhängig vom Traffic auf deiner Website.

Zusammenfassung:

  • Ohne Verteilerliste siehst du den Großteil deiner Besucher nie wieder.
  • Mit Verteilerliste erhältst du weitere Chancen dein Produkt an den Mann zu bringen (siehe auch Wann kauft ein Kunde?).

Aus diesen Gründen empfehlen viele bekannte Internet-Marketer dem Aufbau der Liste oberste Priorität zukommen zu lassen.

2 Interessante Zahlen rund um Verteilerlisten

  • Statistiken zu Folge machen die Internet-Marketer 80 % ihres Umsatzes mit E-Mail-Marketing. Dies verdeutlicht warum das E-Mail-Marketing im Internet-Marketing so wichtig ist.
  • Die Kunden des Splittest-Masterkurs von Mario Wolosz verdienen mit Hilfe ihrer Verteilerlisten durchschnittlich 2 Euro pro E-Mail-Adresse und Monat. Beispielsweise führen 100 Adressaten in der Liste dann immerhin zu Einnahmen von 200 Euro im Monat.
    Andere Marketer sprechen von 1 Euro pro E-Mail-Adresse und Monat oder einem einmaligen Wert einer E-Mail-Adresse von 10 bis 15 Euro.
  • Ralf Schmitz schaffte es beim Launch seines VIP Affiliate Clubs auf bis zu 22.000 Besucher pro Tag auf seiner Website. 99 % der Besucher kamen über E-Mail-Marketing auf seine Seite. Dies zeigt, dass man über Verteilerlisten kurzzeitig sehr viel Traffic generieren kann. Diese Tatsache ist besonders bei solchen Websites nützlich, die erst seit Kurzem online sind und somit in den SERPs noch kaum vorhanden sind.
  • Die größte Verteilerliste der deutschsprachigen Internet-Marketer besitzt Dr. Oliver Pott.

3 Voraussetzungen für eine funktionierende Liste

Eine Verteilerliste auf seiner Website einzurichten macht vor allem dann Sinn, wenn sich die Seite mit einem konkreten Thema befasst. Wenn sich ein potentieller Kunde auf einer solchen Seite in die Liste einträgt, so kann man als Betreiber sicher sein, dass er Interesse an dem vorgestellten Produkt und/oder der Nische hat. Somit kann man in E-Mails gezielt Werbung für Produkte aus dieser Nische machen.

Hat man dagegen eine Website, die viele verschiedene Nischen behandelt, weiß man von einem potentiellen Kunden nicht, für welche Themenbereiche er sich nun interessiert. Hier machen Verteilerlisten nur dann Sinn, wenn man die Besucher bei der Eintragung in die Liste nach ihren Interessen befragt.

4 Wie bekomme ich die Leute dazu sich in die Verteilerliste einzutragen?

Du musst einige Dinge dafür tun, dass die Leute sich in deine Liste eintragen.

4.1 Incentive bereitstellen

Potentielle Kunden werden sich vor allem dann in deine Verteilerliste eintragen, wenn du ihnen einen Anreiz dafür bietest. Dieser Anreiz wird oft als Incentive bezeichnet.

Mehr zum Thema Incentive findest du in diesem Artikel

4.2 Gutes Opt-in Formular

Als Opt-in Formular bezeichnet man das Eingabefeld, über das sich ein Besucher in die Verteilerliste eintragen kann. Tipps für die Gestaltung eines guten und auffälligen Formulars gibt es im Artikel Opt-in Formular.

Hier siehst du das Opt-in Formular für den vollen Zugang zu allen Artikeln von Marketing United:

E-Mail-Marketing by Klick-Tipp.

4.3 Interaktion mit Besucher

Viele Internet-Marketer nutzen eine klassische Squeeze page und versprechen den Lesern einen kostenlosen Report wenn sie sich in die Verteilerliste eintragen. Wenn der Report in den Augen des Besuchers nicht interessant erscheint, wird man mit dieser Methode aber nicht viele Neueinträge generieren können.

Eine gute Alternative ist hier die folgende Herangehensweise:

  • Auf einer ersten Webseite stellt man kostenlose Infos für den Besucher zur Verfügung. Gut ist wenn mit dem Nutzer interagiert wird, zum Beispiel über eine Umfrage.
  • Auf einer zweiten Webseite platziert man dann das Opt-in-Formular und bietet weitere Infos an, die per E-Mail zugestellt werden. Da der Besucher bis dahin schon Zeit investiert hat (zum Beispiel für die Umfrage im ersten Schritt), wird er bereitwillig seine E-Mail-Adresse preis geben.

5 Rechtliche Dinge rund um Verteilerlisten

Als Internet-Marketer darf man nicht beliebige Leute anschreiben und mit Werbemails zumüllen.
Rechtlich gesehen darfst du nur solchen Leuten E-Mails schreiben, die vorher Informationen bei dir angefordert haben, sich also willentlich in deine Verteilerliste eingetragen haben (siehe dazu auch Opt-in)

Man darf keine E-Mail-Adressen kaufen. Dies ist erstens illegal, zweitens aber auch unnütz, da x-beliebige Leute nicht die richtige Zielgruppe für deine gewählte Nische sind.
Heiko Häusler sagt in diesem Zusammenhang:
"Lieber ein wirklicher Interessent als 100 beliebig ausgewählte!"

6 Weisheiten

In der Liste liegt das Geld.
The money is in the list.
(Allgemeine Internet-Marketer-Weisheit)


Ohne Liste verdienst man
kein regelmäßiges Geld.
(Ralf Schmitz)

7 Weblinks

  • aweber.com - Professioneller E-Mail-Marketing-Anbieter, den man 30 Tage für nur 1 $ testen kann
  • getresponse.com - Ein weiterer professioneller E-Mail-Marketing-Anbieter

8 Weiterführendes


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