Google AdSense

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AdSense ist Teil von AdWords, dem weitbekannten Werbesystem von Google. AdWords/AdSense zeichnet sich dadurch aus, dass nur Werbung angezeigt wird, die thematisch zum Inhalt der gezeigten Website passt.

1 Einführung

Geld fließt bei Google AdWords/AdSense nur dann, wenn die Werbung angeklickt wird (siehe auch PPC). Für den Publisher bedeutet das, dass er jedes Mal eine Vergütung erhält, wenn ein Besucher seiner Website auf die AdSense-Anzeigen klickt. Das Geld erhält er indirekt über den Advertiser, der für jeden Klick auf seine Anzeigen zahlt.

Google AdSense kann vor allem für Einsteiger in das Internet-Marketing eine erste gute Einnahmequelle sein. Nur wenige Internet-Marketer schaffen es von AdSense allein zu leben. Für die meisten ist das Programm eine einfache und bequeme Zusatzeinnahmequelle.

2 AdSense vs. AdWords

Als Verkäufer eines Produktes (Advertiser) nutzt man AdWords um seine Anzeigen in die Inserentendatenbank einzutragen.

Als Publisher dagegen nutzt man AdSense um auf seiner Website Werbung (für Angebote anderer) einzubinden.

3 AdSense in unterschiedlichen Seitentpyen

3.1 AdSense für Content-Seiten

"AdSense für Content-Seiten" durchsucht den Content deiner Website automatisch und stellt Anzeigen bereit, die für die Zielgruppe und den Content deiner Website relevant sind.
Der Webmaster kann zwischen Text- und Image-Anzeigen wählen, das Aussehen der Anzeigen anpassen und dabei aus einer Vielzahl von Anzeigenblöcken und Farbformaten auswählen.

Beispiel für den klassischen Anzeigeblock:


Alle verfügbaren Anzeigenblöcke gibt es hier zu sehen: google.com/adsense/static/de/AdFormats.html

3.2 AdSense für Suchergebnisseiten

"AdSense für Suchergebnisseiten" ermöglicht es dir als Website-Publisher, deinen Besuchern die Google-Websuche und SiteSearch anzubieten und gleichzeitig mit Google-Anzeigen auf den Suchergebnisseiten Geld zu verdienen.
Der Webmaster kann das Suchfeld und die Suchergebnisseiten anpassen.

4 Wie viel verdient man bei Google AdSense?

Wie viel man mit Hilfe von Google AdSense verdient, kann nicht pauschal beantwortet werden, da die Einnahmen von verschiedenen Faktoren abhängen:

  • Anzeigentyp, der auf deinen Seiten geschaltet wird
  • Preis der Anzeigen, die auf deinen Seiten geschaltet werden (als Publisher erhält man circa 50 bis 60 % des Preises den der Werbende für den Klick zahlt)
  • Anzahl, der von dir eingesetzten AdSense-Produkte (Banner) - Faustregel: je mehr AdSense-Produkte du einsetzt, desto höher sind deine potenziellen Einnahmen)

Man kann also als Publisher nicht im Voraus berechnen, wie viel man mit AdSense verdient, wohl aber kann man dies im Nachhinein ermitteln.
Dazu loggt man sich in sein AdSense-Konto ein und lässt sich die Statistiken unter "Berichte" anzeigen.
In der Statistik werden die gesamte Anzahl der Anzeigenklicks und Impressionen sowie die Gesamtklickrate und deine Gesamteinnahmen angezeigt. Außerdem ist eine separierte Anzeige nach Werbebannern möglich, mit deren Hilfe man überprüfen kann, wie oft der jeweilige Banner geklickt wird.

5 Technik von AdSense

Mit der Google-Technologie werden die relevantesten und ergebnisstärksten AdWords-Anzeigen für die Website des Affiliates automatisch ermittelt. Da Google die Anzeigen liefert, braucht man sich als Affiliate selbst um die Pflege der geschäftlichen Kontakte mit den Inserenten nicht zu kümmern.

Laut comScore werden über das Google Display-Netzwerk 90 Prozent aller Internetnutzer weltweit erreicht (Stand: März 2014).

6 Wie auf mehreren Websites AdSense-Anzeigen schalten?

Anfangs muss man sich mit einer Website bei Google AdSense bewerben.
Ist man mit dieser Seite akzeptiert worden, so kann man von nun an die AdSense-Banner auch auf anderen Websites einfügen.
Voraussetzung ist allerdings, dass auch die weiteren Websites nicht gegen die Google-Programmrichtlinien verstoßen.
Nachdem man einen Banner auf der neuen Seite eingebunden hat, wird diese automatisch dem Konto zugeordnet.

7 Tipps für Google AdSense

  • Platziere deine Werbeanzeigen im above the fold-Bereich. Das ist der Teil deiner Website, der ohne Scrollen sichtbar ist.
  • Um die AdSense-Blöcke innerhalb deiner Seite gut zu platzieren kann auch die AdSense Heatmap nützlich sein. Experimentiere an welchen Stellen dir die AdSense-Anzeigen am meisten Klicks bringen.
  • Laut Aussage von Google sind die folgenden Anzeigenblöcke die leistungsstärksten:
    • Medium Rectangle (300 x 250)
    • Large Rectangle (336 x 280)
    • Leaderboard (728 x 90)
    • Wide Skyscraper (160 x 600)
  • Aktiviere für deine Anzeigenblöcke sowohl Text- als auch Image-Anzeigen. So gehst du sicher, dass immer die klickstärksten Anzeigen auf deiner Website geschaltet werden.
  • Mit AdSense verdienst du um so mehr, je mehr Traffic du auf deiner Seite hast. Versuche also möglichst viel Traffic für deine Seite zu generieren. Hierbei kann dir das Trafficprisma von Tobias Knoof helfen.
  • Es ist sinnvoll, dass du dich auf deiner Website nur auf AdSense konzentrierst und nicht gleichzeitig noch Affiliate-Produkte bewirbst. Dies macht vor allem Sinn wenn du nicht sonderlich viel Traffic hast.
  • Laut Google sind Anzeigen mit hellem Rand oder ganz ohne Rand am wirksamsten.
  • Man sollte sich in Sachen CPC-Werbung nicht alleine auf AdSense verlassen. Eine gute Alternative zu AdSense ist zum Beispiel Contaxe.
  • Du kannst deine Seite so gestalten, dass man sie nur über AdSense-Links verlassen kann. Allerdings darfst du laut den Google-Richtlinien nicht zum Klick auf die Anzeigen auffordern.
  • AdSense funktioniert besonders gut auf Nischen-Websites.

8 Raffinierte AdSense-Anzeigen

Hier ein Video von Alec Brownstein, der über eine AdSense-Anzeige seinen Traumjob bekam -
sein Vorgehen nennt er "The Google Job Experiment":



9 Siehe auch

10 Weblinks

11 Weiterführendes


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